Perspektiven in Chile

Die erste beeindruckende Perspektive von Chile ist die spektakuläre Andenüberquerung in etwa 10.000 m, nur etwa 3.000 m über den höchsten Bergen. Selbst im Sommer sind viele davon schneebedeckt

Chile misst vom Norden in den Süden rund 4.300 km. Die oft schnurgerade verlaufenden Hauptstraßen bieten viele Perspektiven in Fahrtrichtung, aber auch nach links und rechts. Verfahren kann man sich nicht, denn der Chilene sagt, „Die Anden sind immer im Osten“

Kamm einer Wanderdüne im Valle de la Luna (Mondtal) in der Atacamawüste im hohen Norden Chiles: Durch stetig wehende Winde kann man die Bewegung von Sandkörnern von einer Seite über den Rist auf die andere Seite verfolgen und sich leicht vorstellen, wie Wanderdünen zu ihrem Namen kommen

Wüstenbesucher werfen in Erwartung eines der spektakulären Sonnenuntergänge im Mondtal ihre Schatten voraus

Der „Campanario de San Lucas“ ist der Glockenturm der Kirche San Lucas in Toconao, einer Oasensiedlung in der Atacamawüste, gebaut um 1850

Bemerkenswert sind die Baumaterialien in der Atacama-Architektur. Mangels Bäumen wird u.a. das Holz bestimmter Kakteen verwendet und für Decken und Befestigungen (Streifen aus) aus Lamaleder

Bei Treppen haben sich Künstler und Bewohner von Valparaiso einiges einfallen lassen, z.B. die Musiktreppe, der Klaviatur eines Klaviers nachempfunden

Immer wieder gibt es in der Street-Art-Hochburg Valparaiso kunstvoll bemalte Trennen in Valparaiso, wie hier mit dem dreidimensionalen Abbild eines jungen Mädchens

Die Kirche in Punta Arenas scheint nicht weit weg vom Himmel zu sein – im wörtlichen wie übertragenen Sinn

Ein ganz anderer Blick nach oben vermittelt ebenfalls himmlische bzw. strahlende Perspektiven, der im Inneren des kleinen Museums im 7-Seen-Gebiet des Nationalparks Villaricca, dem Ausflugsgebiet rund um Pucon

Offene See – begrenzte Weide an der Küste Chiloe im Zentrum des Landes

Sehnsucht nach dem offenen Meer oder Seen-Sucht? An Chiles über 4.000 km langer Küste und an so vielen Tausend Seen, dass deren offizielle Zahl unbekannt ist, hat der Gast des Landes die Qual der Wahl. Zum Philosophieren laden Aussichtspunkte oder Terrassen ein

Aussichtspunkt, Ufer, See, Berge und Himmel – bei den unendlich weitreichenden Blicken in Chile sind dem Auge oftmals keine Grenzen gesetzt, wie hier am Lago Llanquihue in der südlichen Seenlandschaft

Auf dem Osornovulkan, unweit des Lago Llanquihue, haben Skifahrer auf diversen Pisten Gelegenheit, im chilenischen Winter ihrem Hobby nachzugehen. „Abweichlern“ wird vorgebeugt

Wer sagt, dass Momentaufnahmen dynamische Situationen nicht betonen können? Hier meine Perspektive auf eine „horizontale“ Stromschnelle in einem der Zuflüsse in die 7 Seen am „Circuito Siete Lagos“. Diese tragen z.T. klangvolle Namen, wie z.B. Lago Panguipulli, Lago Pirehueico oder Lago Calafquen. Die Seen werden aus Flüssen gespeist, diese wiederum aus schmelzendem Schnee von den umliegenden hohen Bergen

Flusswasser, das im Nationalpark Torre del Paines im tiefen Süden Chiles als kleine Wasserfälle vertikal über Klippen strömt, kann über eine Momentaufnahme eine dynamische Perspektive vermitteln. 4 Komponenten, Schwarz, Weiß, Wasser und Felsen reichen für sich nie exakt wiederholende Bilder aus

Zurück vom Wasser aufs Land oder von Natur zu Kultur: Die Hängebrücke im Süden Chiles am Rio Tranquillo auf der Ruta 7, der Carretera Austral, ist ein optischer Blickfang – zumal bei Kaiserwetter

Ein wiederkehrendes Motiv für den durch Mensch und Natur geschaffenen „Weitblick“ sind die menschengemachte Aussichtsterrasse und die natürlichen Elemente Ufer, See, Berge am anderen Ufer und Himmel. Immer wieder das gleiche Motiv, aber immer wieder auch andere Perspektiven

Der Steg bei Puerto Natales bietet den besten Blick, den der lebhafte aber nicht hochattraktive Ort, bekannt als Ausgangspunkt für den Nationalpark Torres del Paines, zu bieten hat: Wieder reicht das Auge über See, Ufer, Berge und Himmel, als möchte es den Betrachter förmlich in die Tiefe des Bildes (nicht des Sees!) ziehen

Takelage der Nao Victoria, Ferdinand Magellans Schiff bei der Entdeckung der Magellanstraße 1520. Das Nao Victoria Schiffsmuseum in Punta Arenas beherbergt Nachbauten historisch für Chile bedeutsamer Segelschiffe aus. Auf der HMS Beagle fuhr Charles Darwin bei seiner Reise zu den Galapagosinseln 1835

Bugspriet der Nao Victoria, dem Schiff, dass zwischen 1518 und 1522 die erste Weltumsegelung schaffte, eine gewaltige Leistung für diese Zeit, wenn man Größe, Bauweise und Materialien dieses Segelschiffes „live“ im Museum erlebt. Beeindruckend!

Hafenkräne in Valparaiso, dem bis zur Eröffnung des Panamakanals wichtigsten Hafen Chiles. So lange es noch keine „Panoramacontainer für Seereisende“ gibt, bleiben diesen wahrscheinlich unglaubliche Perspektiven von den über 60 m hohen Kränen auf die von über 40 Hügeln geprägte Silhouette Valparaisos und auf den Pazifik verborgen

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